Die Schlafphasen: Was nachts in unserem Körper passiert

Licht aus, Augen zu und durchschlafen bis zum nächsten Morgen. Ganz so einfach ist das in den meisten Fällen jedoch nicht – denn Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Immer wieder kann es dazu kommen, dass Sie morgens aufwachen und sich nicht erholt fühlen. Die Gründe hierfür können darin liegen, dass die fünf Schlafphasen, aus denen unser Schlaf besteht, aus dem Rhythmus geraten sind. Wenn das der Fall ist, kann sich Ihr Körper nicht optimal regenerieren. In diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen die einzelnen Schlafphasen, was dabei in Ihrem Körper passiert und wie Sie Ihre Schlafqualität nachhaltig verbessern können.

Die Einschlafphase

Wie der Name schon verrät, ist die Einschlafphase die erste Phase und gilt als ein Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Der Körper beginnt seine Funktionen und Aktivitäten zurückzufahren und findet langsam zur Ruhe. Die Atmung, der Herzschlag und die Hirnstromaktivität verlangsamen sich, der Puls fährt runter und die Muskeln entspannen sich allmählich. Bis aus Müdigkeit Schlaf wird, vergehen zwischen fünf und 30 Minuten. Diese Zeitspanne variiert von Mensch zu Mensch. Hierbei kann es zu unkontrollierten Zuckungen kommen, die ein Zeichen dafür sind, dass sich der Körper zunehmend entspannt.

Die Leichtschlafphase

Sie beschreibt den Übergang von der Tiefschlafphase zur REM-Phase, aber auch den Übergang vom Tiefschlaf zum Wachzustand. Hier ist die Hirnaktivität ebenfalls auf eine niedrige Frequenz beschränkt, die Muskeln sind entspannt und die Augen weisen nahezu keine Bewegungen auf.

Die Tiefschlafphasen

In der Schlafmedizin werden die Tiefschlafphasen auch Non-REM-Phase III und IV genannt. Dominierend für diese Schlafphasen sind die Regenerationsmechanismen des Schlafs. Denn Wachstumshormone führen Reparaturen an den Geweben aus und das Immunsystem ist besonders aktiv. Hierbei werden alle Körperfunktionen reduziert und die Körpertemperatur senkt sich ab. Die Augen weisen in dieser Phase ebenfalls keine Bewegungen auf – daher der Name Non-REM-Phase. In der Schlafmedizin werden die Tiefschlafphasen oft als die wichtigsten und erholsamsten Phasen des Schlafs bezeichnet. Denn der Körper ruht hier in tiefster Entspannung. Die erste Tiefschlafphase in der Nacht ist die längste, die darauffolgenden werden immer kürzer.

Die REM-Phase

Die REM-Phase V folgt auf jede Tiefschlafphase. REM bedeutet „Rapid Eye Movement“, denn in dieser Phase kommt es zu starken Bewegungen der Augen unter dem geschlossenen Lid. Grund hierfür sind die lebhaften Träume, die sich im Gehirn abspielen. Wer in einer solchen Phase geweckt wird oder erwacht, kann sich meist an die Träume noch sehr gut erinnern. Im Gegensatz zur starken Hirnaktivität sind die Muskeln in dieser Phase wie gelähmt. Dies ist ein Schutzmechanismus des Körpers, damit er sich selbst während der aktiven Träume keine Verletzungen zufügt.

 

Diese fünf Schlafphasen bilden zusammen einen Zyklus, der ungefähr 90 Minuten andauert und sich bis auf die Einschlafphase ständig wiederholt. Je länger der Schlaf anhält, desto öfter wird der Zyklus wiederholt. Die Länge des Zyklus bleibt immer gleich, nur die einzelnen Phasen verlängern oder verkürzen sich. Wie viele Stunden Schlaf optimal für den Körper sind, ist bisher umstritten. Denn während Kleinkinder beispielsweise sehr viel Schlaf brauchen, benötigen wir in hohem Alter weniger Schlaf. Hier ist es oftmals der Fall, dass die Tiefschlafphasen nur schwer oder gar nicht erreicht werden können.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder Körper unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Dennoch geht die Wissenschaft davon aus, dass sechs bis acht Stunden Nachtschlaf für einen erholsamen Start in den neuen Tag ausreichen. Um diese Stunden möglichst optimal auszunutzen und für eine Tiefenentspannung zu sorgen, ist es empfehlenswert, besonders auf eine bequeme und kuschelige Atmosphäre zu achten. Mit einer hochwertigen Matratze, die optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst ist sowie mit Bettwaren, die für angenehme Temperaturen sorgen, schaffen Sie eine gute Grundlage für einen gesunden Schlaf. Weitere Tipps finden Sie in unserem Beitrag „5 Tipps für einen gesunden Schlaf“.

 

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